Bund Deutscher Kaninchenzüchter
     
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Der Bund Deutscher Kaninchenzüchter 
wünscht allen Besuchern dieser Zeite
         ein Frohes Weihnachtsfest

        

Der Vorstand wünscht allen Bekannten, Freunden und Züchtern ein fröhliches und erholsames Osterfest

Die Kaninchenrasse des Jahres beim BDK

                                                      Meißner Widder

Das Meißner Widderkaninchen wurde Ende des 19.Jahrhunderts von Leo Reck aus Meißen erzüchtet. Es ist eine Kombinationsrasse aus Widder- und Silberrassen.
Das MW ist lebhafter als die ruhigen Deutschen Widder und zugleich deutlich schlanker und leichter (rd. 5kg).

Doch der jahrzehntelange Trend zu immer kompakteren Kaninchenrassen wurde den MW fast zum Verhängnis. Um 1990 war es nahezu ausgestorben.

Mit dem Eintrag auf die "Rote Liste" der bedrohten Haustierrassen und der Gründung der sehr erfolgreichen Interessengemeinschaft Meißner Widder   (IG-MW) trat eine allmähliche Erholung der Bestände ein.

Ganz allgemein besinnt man sich wieder auf die alten bewährten Rassen-eigenständige Typen mit Profil und Geschichte.

In wenigen Jahren ist es den Züchtern gelungen, alle 5 Farbschläge wieder in ansprechender Qualität zu zeigen:

schwarzgesilbert
blaugesilbert
braungesilbert
gelbgesilbert
schwarzwildfarbiggesilbert

Michael Schlaphof, Boostedt

 

Der Bund Deutscher Kaninchenzüchter wurde 1892 gegründet.

 

Geschichtliches

So ist die große Familie der Kaninchenzüchter bis ins kleinste Glied, jeder an seiner Stelle, zusammengefasst und organisiert in der Gemeinschaft des Bundes Deutscher Kaninchenzüchter e. V.

Dieser Verband, der nunmehr auf sein 118 jähriges Bestehen zurückblicken kann, wurde im Jahre 1892 am 27. Dezember unter Vorsitz des Herrn Werner Meyer, Gera, ins Leben gerufen.

Von dieser Geburtsstunde bis zum Jahre 1900 zählte der Bund Deutscher Kaninchenzüchter bereits über 80 Vereine mit über 5000 Mitgliedern. Nach 1933 wurde für diese Dachorganisation das Verbot ausgesprochen. Alte und bewährte Züchter jedoch schlossen sich dem Kleintierzüchter an, der Bund als solcher, setzte trotz allem seine Arbeiten fort.

Am 15. Januar 1946 wurde diese verbliebene Truppe unter Vorsitz von Professor Dr. h. e. Jan Gerritz, Gera, wieder neu errichtet und dem Zentralverband der Kleintierzüchter zugeführt.

Wenige Monate später, am 27. Januar 1947, wurde unter Leitung von Herrn Kuhlmann und Andersen, beide Hannover, die Eintragung am Amtsgericht Hannover beantragt, und der Aufbau des BDK neu begonnen.

Die Entwicklung des BDK machte keine allzu großen Schritte, diese Jahre von 1947 ‑1952 unter Führung bereits genannter Züchterfreunde ließen erkennen, das der Idealismus wieder Einkehr gehalten, der Krieg jedoch große Spuren hinterlassen hatte.

Im Jahre 1952 wurde die Führung durch unseren altbewährten Zfr. Oswin George, Bremen, übernommen, 1964 seinem langjährigen Mitarbeiter und geschäftsführenden Präsidenten, Zfr. Kurt Freerks, Bremen, übertragen.  

Nachfolgend übernahm im Jahre 1983 unser Zuchtfreund Alfred Silvester aus Ronnenberg bis ins Jahr 1990 sehr erfolgreich den BDK.

Übergeben wurde die Leitung des BDK dann an den Zfr. Georg Peters aus Hannover.

Im Jahre 1994 wurde der Zfr. Friedhelm Hasse aus Springe mit der Leitung des BDK beauftragt.

Zur Zeit leitet Zfr. Andreas König, der die Leitung 1996 übernahm, und lange Jahre Vizepräsident des Bundes war, den „Bund Deutscher Kaninchenzüchter“.

 

                      -  Der Vorstand  -

 

     

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Stand: 29.03.10